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WLAN-Fehleranalyse

Während der Betriebsphase eines drahtlosen Netzes kann es immer wieder mal zu Störungen und Fehlern kommen. Häufig beschweren sich die Nutzer, dass der Datendurchsatz gering, keine Verbindung möglich ist oder in verschiedenen Bereichen keine Netzabdeckung vorhanden ist. Wichtig hierbei ist zu erkennen handelt es sich tatsächlich um eine Problem des WLAN-Netzes oder ist das drahtgebundene LAN und dessen Netzwerkdienste (DHCP, DNS etc.) die Ursache. Eine Fehlersuche im WLAN betrifft immer nur die Schichten #1 und #2 im OSI-Modell. Die Vorgehensweise ist weitgehend mit der Validierung und Optimierung im WLAN vergleichbar.

Grundsatz: Immer zuerst messen dann Fehleranalyse! 


 

  • Ist auf allen Geschossebenen die geplante Funkabdeckung vorhanden? Sind evtl. APs ausgefallen?
     

  • Sind bauliche Veränderungen durchgeführt worden (zusätzliche Wände, Umstellung der Regalsysteme, Lagerung neuer Materialien...)?
     

  • Besteht eine fehlerfreie Verbindung zum Backbone des LAN Netzwerkes? Sind alle Netzwerkdienste verfügbar und funktionieren diese störungsfrei?
     

  • Ist die sekundäre Signalstärke (das zweitstärkste Signal) ausreichend, um ein unterbrechungsfreies Roaming und die erforderliche Redundanz zu gewährleisten?
     

  • Sind die Pegel der Radios der Access Points richtig konfiguriert damit die Größe der Funkzellen den Anforderungen genügt (häufig sind zu starke Pegel eingestellt, damit die Funkzellen zu groß und das Roaming schlecht)?
     

  • Werden die Kanalwahl und die Signalpegel der Access Points automatisch konfiguriert? Häufig eine schlechte Idee! Besser Kanalwahl fix eingestellt und Signalpegel innerhalb eines vorab gewählten Bereichs automatisch einstellen lassen.
     

  • Überprüfung der Endgeräte welche Kanäle in den jeweiligen Bändern genutzt werden können. Häufig können ältere Endgeräte nicht alle Kanäle im 5 GHz Band nutzen.
     

  • Überprüfung der Endgeräte welche WLAN-Erweiterungen (z. B. 802.11k, 802.11r, 802.11v) unterstützt werden.
     

  • Ist der geforderte Signal-Rauschabstand vorhanden, um auch hohe Datenraten sicherzustellen?
     

  • Welche fremden Netze und Rogue Access Points (z. B, drahtlose Drucker) sind evtl. vorhanden und haben diese einen störenden Einfluß auf das Netzwerk?
     

  • Sind "nicht WLAN-Signale" (z. B. Videokamera, Mikrowelle, Bluetooth, ZigBee  messbar, die Störungen verursachen können?
     

  • Im Rahmen einer aktiven Messung (Assoziierung am Netzwerk) wird überprüft ob die RTT (Roiund-Trip-Time) und Jitter innerhalb der Vorgaben liegen und der Paketverlust die Grenzwerte (z. B. 2 %) nicht übersteigt. Das ist insbesondere bei Echtzeitanwendungen wie VoIP wichtig.
     

  • ​Ist die Kanalplanung eindeutig, um Kanalinterferenzen (CCI) soweit möglich zu vermeiden?
     

  • Ist die Kanalbreite richtig konfiguriert?
     

  • Werden neue Applikationen eingesetzt?
     

  • Messung der Sendezeitnutzung. Diese gibt Auskunft darüber wie hoch der entsprechende Kanal ausgelastet ist und hängt mit dem Kapazitätsstatus unmittelbar zusammen. Eine hohe Kapazität (viele Clients) erhöht die Auslastung des Kanals. Bei typischen Datenanwendungen sollte ein Wert von 70 % Auslastung nicht überschritten werden. Bei einer Echtzeitanwendungen wie VoIP sollte der Wert 50 % besser 30 % nicht überschreiten.
     

  • Nach Abschluss der Messung erhält der Kunde einen ausführlichen Bericht und im Rahmen einer Abschlussbesprechung werden die notwendigen Massnahmen zur Fehlerbeseitigung besprochen.

    Beispiel einer Dokumentation


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